Abnehmen am Bauch – Nur am Bauch! Ich will es! Aber geht das?

Abnehmen am Bauch © MartesiaBezuidenhout - Fotolia.com Abnehmen am Bauch © MartesiaBezuidenhout - Fotolia.com

Du möchtest also am Bauch abnehmen… ok… dann wollen wir doch mal schauen was wir da machen können, denn die dort vorhandenen Fettdepots sind gegen die unterschiedlichsten Maßnahmen zur Fettverbrennung enorm widerstandsfähig und lassen sich beim Verschwinden ganz schöne lange Zeit. Damit du dennoch in deinem Kampf gegen die Fettansammlung an deinem Bauch was erreichst, musst du ein paar Dinge wissen. Die wollen wir dir hier mal “verraten”.

Die bittere Wahrheit – Nur am Bauch klappt nicht

Das ist jetzt bitter © olly - Fotolia.com

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Zunächst einmal die Fakten: Der Körper entscheidet selbst, wo ihm die Fettverbrennung am sinnvollsten erscheint. Mit die letzen Orte an denen dein Körper Fett verbrennen möchte sind in diesem Zusammenhang der Bauch bei Männern oder der Po bei Mädels. Wer glaubt, dass hartes Krafttraining, Bauchübungen, usw. oder sogar die tollen Betrüger-Bauchweggürtel eine Fettreduzierung am Bauch nach sich ziehen, liegt gründlich daneben. Genauere Erläuterungen und Informationen findest du hierzu im Sport Tiedje Ratgeber. Sowohl das sogenannte “isolierte Bauchmuskeltraining” als auch eine kurzfristige Diät werden dich nicht von deinem Bauchfett befreien. Es ist daher besser, dass du die zentralen Eckpfeiler Kontinuität, Ernährung sowie Training miteinander kombinierst und dich diszipliniert an diesen Vorgaben orientierst.

Kurz zurück zum Anfang: Warum ist Bauchfett überhaupt ungesund?

Aus medizinischer Sicht gilt Bauchfett als das größte Drüsenorgan des Körpers. Das sogenannte Viszeralfett umgibt beispielsweise den Darm sowie die Leber. Es ist enorm stoffwechselaktiv und bildet über 200 Botenstoffe. Darunter befinden sich auch jene, die sich auf den Bluthochdruck auswirken. Je mehr Fett also vorhanden ist, desto mehr Botenstoffe gelangen zu den zentralen Stellen deines schon bald trainierten Körpers. Krankheiten, wie zum Beispiel erhöhter Blutdruck oder Diabetes, werden durch diese Wirkungsweise befeuert. Zudem lassen sich lebensgefährliche Erkrankung wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle dadurch erklären. Wie sich die Verbreitung der Botenstoffe über das Fettgewebe am Bauch bei Weibchen und Männchen genau auswirkt, konnte bislang nicht mit Bestimmtheit forschungsmäßig auf den Punkt gebracht werden.

Wie bekomme ich mein Bauchfett denn nun weg?

Die Antwort lautet: Längerfristig für eine negative Energiebilanz in deinem Köper sorgen. Also mehr Energie verbrauchen, als du zu dir führst PUNKT. Dann wird der Zeitpunkt kommen, an dem du merken wirst, dass dein Bachumfang immer geringer wird und du Bauchfett verlierst. Das kommt nicht von heute auf morgen, aber es wird passieren!

Dafür solltest du folgendes beachten:

Ernährung:

Ernaehrung Pyramide © Jack Jelly - Fotolia.com

Von unten nach oben © Jack Jelly – Fotolia.com

Vielen Menschen haben sich in der Vergangenheit an diversen Crash-Diäten versucht und wurden anschließend Opfer des allseits gefürchteten Jojo-Effekts. Wende dich daher Lebensmitteln zu, die eine niedrige Energiedichte (wenig Kalorien) und ein großes Volumen (macht statt) besitzen, um den ersten Schritt in die negative Energiebilanz zu machen.

Nimm Abstand von Nahrungsmitteln mit Einfachzucker, welche Heißhunger durch einen schnell ansteigenden, aber langsam sinkenden Insulinspiegel fördern.

Lebensmittel deiner Wahl sind jetzt: Gemüse, Kräuter, Salat, Fisch, fettarmes Fleisch (und andere eiweißreiche Lebensmittel), Vollkornbrot, also genau das was du sicher kennst, aber an das du dich noch gewöhnen musst. Wenn du es wirklich willst, kannst du diese Lebensmittel auch extrem lecker zubereiten, sodass das Argument “Das schmeckt aber nicht” ruck zuck aus deinem Ausreden-Portfolio verschwunden sein wird. Unsere Beiträge über Fett, Eiweiß und Kohlenhydrate helfen dir sicher noch etwas weiter.

Bewegung, Sport, Fitness,…:

Mehr bewegen © Daniel Ernst - Fotolia.com

Mehr bewegen © Daniel Ernst – Fotolia.com

Um die negative Energiebilanz schneller und langfristig zu erreichen und halten zu können, musst du dich bewegen. Also Energie verbrennen. Hier hilft Fitness in Form von Kraft- sowie Ausdauertraining jeglicher Art. Finde einfach eine Sportart oder Übungen, die dir gefällt und betreib deine Sportart 2-3 mal die Woche. Dann ist dein Weg zum flachen Bauch Wort wörtlich geebnet.

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