Muskelkater – Ursachen, Symptome, Behandlung

Muskelkater © drubig-photo - Fotolia.com

Muskelkater – jeder von uns hat ihn schon erlebt. Das fiese Pieksen, Stechen und Ziehen bei jeder Bewegung. Schmerzen beim Arm heben oder in den Beinen und das Gefühl, dass du mindestens 108 Jahre alt bist. Das Gute an der Sache: nach wenigen Tagen ist der Spuk auch wieder vorbei. Bis dahin gilt es, den Muskelkater so gut es geht in Schach zu halten.

Woher kommt der Muskelkater?

Muskelkater entsteht dann, wenn du dich beim Sport zu sehr verausgabt hast und deinem Körper mehr zugemutet hast, als er von seiner eigentlichen Leistung her gekonnt hätte. Durch die Überbelastung kommt es zu sehr kleinen Rissen in den Muskelfasern, die sich mit Wasser voll saugen und leichte Schmerzen verursachen. Ganz grob lässt sich sagen, dass 24 bis 36 Stunden nach dem Training die Symptome beginnen und etwa 3-4 Tage anhalten können.
Eine Überforderung der Muskeln kann jedoch nicht nur beim Sport entstehen, sondern auch bei sonst ungewohnten Bewegungen wie bei der Gartenarbeit oder beim Tragen schwerer Pakete oder anderer Dinge. Wer noch nie Hefeteig geknetet hat kann ebenso Muskelkater bekommen wie jemand der bisher noch keine Umzugskartons gepackt hat – die untrainierten Muskeln reagieren dann mit Muskelkater.
Wer sich nicht sicher ist, ob gesundheitlich mehr hinter den Beschwerden steckt, kann z.B. entsprechende Ärzte in Berlin, oder in jeder anderen Region ansprechen. Möglich sind nämlich ebenfalls ein Muskelfaserriss und eine Muskelzerrung, die einige Tage bis Wochen mehr an Ruhe und Regeneration bedürfen.

Was kann ich gegen Muskelkater tun?

Wer seinen Muskelkater erträglicher machen möchte kann versuchen, durch Wärmeanwendungen, saunieren oder heiße Bäder die Beschwerden zu lindern. Leichte Bewegung kann ebenso gut tun wie wenige Lockerungs- oder Dehnübungen.
Die oben genannten Tipps verhelfen zu einer besseren Durchblutung der Muskulatur und dadurch zum Abtransport entzündlicher Stoffe. Brennesseltee oder Grüner Tee fördern eine entschlackende und entwässernde Funktion im Organismus und können ebenso zur Erleichterung beitragen.
Die beste Hilfe gegen Muskelkater ist immer noch die Prävention: mit „wenig“ intensivem Training anfangen und sich ganz allmählich dem Trainingsziel nähern, um den Muskeln Zeit zu geben, zu wachsen und sich auf die bevorstehenden Aufgaben vorbereiten zu können.

Allerdings ist Muskelkater auch ein gutes Zeichen dafür, dass dein Training erfolgreich und intensiv genug war. Solange der Muskelkater nicht dazu führt, dass du dich nicht mehr bewegen kannst, ist alles OK! Höre also auf deinen Körper. Er „spricht“ eigentlich eine unmissverständliche Sprache. Wichtig ist noch, dass du die vom Muskelkater betroffenen Muskeln so lange nicht trainieren solltest, bis sich der Muskelkater verzogen hat + 1 weiteren Tag Pause für eine komplette Regeneration. Wenn du die betroffenen Muskeln weiter trainierst, stresst du deine Muskeln zu einem Zeitpunkt, in dem sie eigentlich Regeneratin benötigen um wachsen zu können.

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