Health Claims Verordnung – Kannst du den Aussagen auf Lebensmittelverpackungen endlich vertrauen?

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Durch die Health Claims Verordnung sollen Verbraucher vor irreführenden Gesundheitssaussagen auf Lebensmittelpackungen geschützt werden.

Ob gesunder Apfel oder  gesundheitsfördernder Smoothie – Aussagen über die Nährwerte von Lebensmitteln oder deren gesundheitlichen Effekten dürfen seit dem 14. Dezember 2012 nicht mehr ohne Sondergenehmigung getroffen werden.

Was besagt die Health Claims Verordnung?

Obwohl die Health Claims Verordnung bereits zum 1. Juli 2007 in Kraft trat, konnte sie erst vor kurzem in die Praxis umgesetzt werden. Die Verordnung besagt, dass Lebensmittel oder Nährstoffe nur dann als gesundheitsfördernd bezeichnet werden dürfen, wenn dies wissenschaftlich belegt werden kann. Ob „Low-Fat-Produkte für eine schlanke Figur“ oder „Joghurtdrinks für mehr Abwehrkräfte“ – diese Aussagen dürfen ab sofort nicht mehr getroffen werden, da sie bereits viele Kunden in die (gefährliche) Irre geführt haben. Zuckerarm muss zuckerarm sein – da gibt es nun keine Ausnahmen und kein Getrickse mehr.

Folgen für die Verbraucher

Als Verbraucher wirst du von der Health Claims Verordnung profitieren, da dich die Lebensmittelhersteller nun nicht mehr hinters Licht führen können. Abgesehen davon soll die Health Claims Veordnung dafür sorgen, dass mehr gesunde Lebensmittel hergestellt werden und ungesunde Lebensmittel allmählich aus den Regalen verschwinden. Von nun an liegt es am Verbraucher, sich selbst über die Wirkungsweisen eines Nährstoffes und Lebensmittel im Allgemeinen zu informieren.

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