Die Schattenseiten der Fitnessbranche im Leistungs und auch Freizeitsport

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Die Fitnessbranche ist für viele Menschen besonders attraktiv. Wer Sport liebt, ist natürlich fasziniert von der Idee professionell in diesem Bereich tätig zu werden, sei es als Trainer, Sportler oder Fitnessexperte. Aber auch viele Menschen, die sich beruflich anders orientiert haben, zieht es regelmäßig ins Fitnessstudio. Obwohl viel Bewegung natürlich sehr gesund ist, hat die Fitnessbranche allerdings auch ihre Schattenseiten.

Ehrgeiz, Druck und seine Nebenwirkungen

Wettbewerb ist in der Fitnessbranche natürlich ein großes Thema. Wer regelmäßig trainiert und viel Zeit ins Fitnessstudio investiert, möchte natürlich sichtbare Ergebnisse zeigen können. Viele Sportler greifen daher zu marktüblichen Nahrungsergänzungsmitteln und leider sogar auch zu fragwürdigen Medikamenten, um ihrem Körper einen schnelleren Muskelaufbau zu ermöglichen. Gegen Supplements (wie Proteinpulver, Kreatin oder Aminosäuren) ist ja eigentlich nichts zu sagen, wobei man sich hier an vertrauenswürdige Hersteller halten sollte. Kommt es allerdings zum Missbrauch von Medikamenten (Anabolika, Steroide und Co.) hört der Spaß natürlich auf. Die kleinen unscheinbaren Pillen oder Flüssigkeiten greifen dermaßen in den natürlichen Hormonhaushalt ein, dass teilweise verheerende Nebenwirkungen auftreten können, die ein Leben lang Auswirkungen nach sich ziehen können. So kann es beispielsweise zu Schädigungen des Herzens, Probleme mit dem Herz-Kreislauf-System und Tumorbildungen in der Leber kommen (weitere Nebenwirkungen von Anabolika).

Wer trägt zu diesem „Problem“ bei?

Fitnessmagazine und andere Medien, die Bilder von perfekt trainierten Körpern zeigen, tragen dabei natürlich zu den unrealistischen Zielen vieler Menschen bei. Es gibt selbstverständlich Sportler, die auf natürliche Weise ihre Leistung erbringen können, das ist keine Frage. Doch der Leistungsdruck, der durch die Konkurrenz und sogar durch Sponsoren sowie unsere Gesellschaft (…ja wir alle neigen dazu Höchstleistungen sehen zu wollen…) entstehen kann, ist dermaßen hoch, dass viele in die Versuchung kommen nachzuhelfen. Oft handelt es sich dabei sogar um Netzwerke um die Sportler und Athleten herum, die diese Machenschaften betreiben und unterstützen. Hier muss man allerdings auch sagen, dass diese professionellen Sportler, egal ob Bodybuilder, Fußballer, Baseballspieler usw., unter ärztlicher Aufsicht stehen und regelmäßig untersucht werden, was das Ganze natürlich auch nicht besser macht.

Allerdings wird es noch um ein vielfaches problematischer, wenn Hobbysportler auf Anabolika zurückgreifen. Sie stehen in der Regel absolut alleine da und können natürlich überhaupt gar nicht einschätzen, was diese Stoffe in ihrem Körper verursachen. Und woher bekommen die Hobbysportler das Zeug? Von Leuten die Leute kennen usw usw. Also handeln Hobby und Freizeitsportler einfach total leichtsinnig, extremst naiv und leichtgläubig, wenn sie sich auf die Einnahme solcher Produkte einlassen und dann denken –> „Mir wird schon nichts passieren“ <– . Zu solchen Aussagen neigen wir ja alle recht schnell. Deswegen Rauchen wir alle, fahren zu schnell mit dem Auto und grillen unsere Haut ungeschützt in der Sonne.

Die Grenzen unseres Körpers

Der menschliche Körper hat natürliche Grenzen, die auch Extremsportler respektieren sollten (auch unsere Gesellschaft). Schließlich will man seine Liebe zum Fitnessstudio ja ein Leben lang ausleben können. Am Ende sollte man Muskelaufbau auf gesunde Weise angehen, um sein Training auch langfristig betreiben zu können.

Plane daher unbedingt Ruhe und Regenerationspausen ein, um Verletzungen zu vermeiden und ihnen vorzubeugen. Achte auf eine gesunde und an dein muskelaufbau-vorhaben-angepasste Ernährung. Eine proteinreiche, ausgewogene Ernährung ist langfristig nachhaltiger und gesünder für den Körper als chemische.

Und wenn dir mal jemand irgendwelche kleine Helferlein anbieten sollte (Zu Beginn wirds wahrscheinlich kostenlos sein um dich zu ködern), ist es absolut berechtigt, wenn du hinter seinem Angebot nur sein dicker-werdendes Portemonnaie siehst.

Hier ein paar informative Videos dazu:


 

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